Lexikon

Was du schon immer wissen wolltest aber den Snowboard Dealer deines Vertrauens nicht gewagt hast zu fragen. Das Snowboard Lexikon auf megadasher.com wird ständig erweitert um dem aktuellen Stand der Technik in unserem Sport gerecht zu werden.

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A

Aegis
Antibakterielle Beschichtung in Deinen Klamotten und Boots die verhindern soll, dass Du anfängst zu stinken

Air
Sprung

Airtime
Flugphase während eines Airs

Air & Style

Seit 1993 jährlicher stattfindender Big Air Contest. 2008 erstmalig auch als Quaterpipe Contest

Alley Oop
Entgegen der Flugrichtung gedrehter Sprung

Alpinboards/Raceboards
Werden mit Hardboots und Plattenbindung gefahren, vornehmliche Disziplin: Carven. Alpinboards sind härter, schmaler und stärker tailliert als Freestyle- und Freerideboards.

B

Backflip
Rückwärtssalto

Backside
Fersenkante Deines Snowboards

Backside Spin
Gedrehter Sprung, bei dem der Oberkörper bergwärts gedreht wird.

Backsideturn

Schwung über die Fersenkante. Der Rücken zeigt zum Kurvenmittelpunkt

Backsidewall
Die Wand der Pipe welche auf der Backsidekante angefahren wird.

Base (Snowboard)
Unterseite Deines Snowboards

Base (Bindung)
Grundplatte der Bindung welche mit so genannten Discs auf dem Board montiert wird. An der Base sind die Straps und der Highback befestigt.

Belag
Der Belag ist der Motor deines Boards. Wenn Du Ihn gut pflegst wird er Dich bei allen Schneesituationen schnell und sicher den Berg herunter bringen. Ausgangsmaterial aller Belagstypen ist sogenanntes P-Tex. Qualitative Unterschiede ergeben sich die Herstellungsart und eventuelle Zusätze. Auf günstigeren Brettern findet man Extrudierte Beläge. Bwei dieser Herstellungsart wird das verflüssigte Belagsmaterial auf die benötigte stärke ausgewalzt. Extrudierte Beläge sind im vergleich weicher,
dadurch besser zu reparieren, bieten aber nur eine sehr geringe Wachsaufnahme. Bei Gesinterten Belägen wird das Basismaterial verflüssigt, hochverdichtend verpresst und anschließend in die benötigten Stärke geschnitten. Gesinterte Beläge sind härter und besitzen eine poröse Oberflächenstruktur welche sehr wachsaufnahmefähig ist. Bei der Richtigen Pflege sind Boards mit gesinterten belägen die bessere Wahl.

Big Air
Riesenkicker

Bindung
Sie ist das Bindeglied zwischen Deinem Snowboard und Deinen in snowboardboots steckenden Füssen.

Boa Lacing System
Schnellschnürsytem für Deinen Snowboardboot, bei dem mit Hilfe eines kleinen Rädchens ein Stahlseil aufgefädelt wird. Der Boot kann dadurch ohne grosse Kraftanstrengung perfekt geschnürt werden.

Boardlänge
Die Boardlänge ist abhängig vom Einsatzberich, Fahrergewicht und fahrkönnen.

Bonen
Durchdrücken eines Beines während eines gegrapten Sprungs

Bonk

Snowboard Trick bei dem während eines Sprunges ein Hinderniss durchen einen schnellen Impuls berührt (gebonkt) wird

C

Cap
Bauweise bei der das Topsheet bis auf die Kante gezogen ist. Es existiert keine Kernschützende Seitenwange. War diese Konstruktionsart jahrelang sehr Hip, da kostengünstig zu produzieren, findet man sie heute meist nur auf Billigboards.

Carbon
Extrem leichet Kohlefaserverbundstoff welcher bei Snowboards oftmals in Längsrichtung verbaut wird um das Board wendiger zu machen und ihm durch höhere Rückschnellkräfte einen besseren Pop zu verleihen

Carven
Geschnitten, auf der Kante gefahrene Kurve ohne zu driften. Im Extremfall
Berührt der Oberkörper den Boden ohne an Kantenhalt zu verlieren.

Clicker
Stepin Sytem für das Snowboard bei welchem man an Zehen und Fersenkante fixiert ist. Der Einstieg erfolgt ähnlich wie bei einem Ski.

Contest
Wettkampf

Coping
Oberkante einer Quater- oder Halfpipe

Core
Der Kern eines Snowboard besteht im Idealfall aus vertikal laminiertem Holz. In günstigen Brettern findet man aber oftmals Schaum, da dieser
ein softeres und Fehler verzeihendes Fahrverhalten gewährleistet. In Highend Snowboards findet man seit neuestem auch Alustrukturen, welche bei gleicher Fahrleistung, weniger gewicht mit sich führen.

D

Directional Shape
Der am häufigsten zum Einsatz kommende Snowboardshape. Die Nose ist etwas länger als das Tail. Die Bindungsposition und der Sidecut ist leicht nach hinten versetzt. Funktioniert in jedem Gelände optimal!

Drop In
Das einfahren in die Halfpipe.

Duckstance
Fusspositionierung auf dem Snowboard, bei welcher der vordere Fuss in Fahrtrichtung und der hintere Fuss entgegen der Fahrtrichtung zeigt. Dies bietet vor allem bei Freestyle lastigem Boarden den Vorteil, dass in beide Richtungen gleichermassen gut gefahren werden kann. Ein Nachteil ist der etwas reduzierte Druck auf der Fersenkante.

E

Edge

Die kante in der Regel aus Stahl

Effektive Kante
Diese Angabe findet man auf fast allen Snowboardbeschreibungen. Dieser Wert beschreibt die Kantenlänge die tatsächlich im Schnee greift. Sie ist vereinfacht gesagt die Summe der Gesamtboardlänge abzüglich von Nose und Tail.

Elevator
Kunstoffteil zum erhöhen der Standposition. Meist die letzte Lösung für rider mit Großen Füssen und zu schmalen Boards um nicht im Schnee zu schleifen.

est (burton snowboards)
Befestigungssystem für die Snowboardbindung. Inspiriet durch die Bindungsmontage beim Wakeboard wird die Bindung nicht wie herkömmlich durch drei oder vier Schrauben in der Mitte der Base fixiert, sonder über zwei aussen leigende Flügel. Diese System ermöglicht eine Bindungsmontage frei von jeglichen Lochbohrungen, benötigt aber auch ein spezielles Board.

F

Fakie
Rückwärts fahren

Flat
Der Flache Teil zwischen den Walls der Halfpipe und der flache Bereich hinter einem Kicker.

Flex
Der Flex beschreibt die Biegbarkeit des Brettes. Unterschiedliche Härten können zum einen durch profilierte Kerne und zum anderen durch verstärkte Laminate erreicht werden.

Flip
Salto Kann sowohl vorwärts als auch rückwärts gesprungen werden.

Freeriding

Bezeichnet das überall snowboarden

Freestyle

Die tricklastige Art sich auf dem Snowboard fort zu bewegen. Einsatzort können Funparks mit diversen Kickern, Rails und Obstacles sowie Pipes sein. Aber auch die Gemeine Piste bietet sich für diverse vom Skateboarden übernommene Flatgroundtricks an.

Frontside

Die Zehenkante des Boards

Frontside Spin
Gedrehter Sprung, bei dem der Oberkörper Richtung Tal gedreht wird.

Frontsideturn

Schwung über die Zehenkante. Dein Oberkörper zeigt zum Kurvenmittelpunkt.

Frontsidewall
Die Wand der Pipe welche auf der Frontsidekante angefahren wird.

Funpark
Der Spielplatz der Freestyle Szene. Kicker, Rails und Obstacles ,Pipes, Hips und Banks. Im Idealfall ist alles mit einem eigenen Lift versehen.
Musik und eine deftiges BBQ sind in den meisten Parks ebenfalls vorhanden.

G

Gap
Lücke zwischen zwei Kickern die überwunden werden muss.

Gaspedal
Erhöhung im Zehenbereich Deiner Bindung, welche einen höheren Druck auf der Frontsidekante bringt und dafür sorgt, dass Deine Boots etwas weniger schnell im Schnee schleifen.

Goofy
Positionierung auf dem Board, bei welcher der rechte Fuß vorne steht.

Grab
Griff an das Snowboard während eines Sprunges.

Grind
In Fahrtrichtung längs gerutschter Trick auf einem Rail.

H

Halfcap
Jeweils die Vorteile aus Cap- und Sandwich Bauweise werden miteinander vereint.

Halfpipe
Die Königsdisziplin des Freestyle. Halbröhre aus Schnee welche eine variable Länge bis zu 180m hat. Die Seitenwände haben eine Höhe zwischen 2,40m und 6m. Seit 1998 Olympische Disziplin.

Heelcup
Fersenteil der Softbindung an welchem der Highback befestigt ist.

Helm
Unverzichtbarer Schutz des Kopfes. Pflicht in den meisten Funparks.

Highback

Das hochgestellte Ende der Softbindung sorgt für die Kraftübertragung auf die Backsidekante. Je mehr Vorlage die highbacks haben um so schneller ist das Snowboard auf die Fersenkante zu bringen. Die höhe des Highbacks sollte im Einklang mit dem Schafts des Boots stehen um Druckstellen an den Waden vorzubeugen.

I

Inserts
Gewindeeinsätze im Boardkern in welche die Bindung montiert wird.
Gängige Lochbilder sind das 44 System, bei welchem für jede Bindung
Im Quadrat angebracht vier Löcher für die Montage bereit stehen.
Auf Burton Snowboards kommt das 3D System zum Einsatz. Hier wird die Bindung mit lediglich drei Schrauben fixiert. Dies soll einer bessere Verstellbarkeit bei gleicher Kraftübertragung bieten.

Inversion
Überkopf gedrehter Spintrick

J

K

Kicker
Schanze im Funpark oder im freien Gelände.

L

Leash
Fangriemen welcher an der vorderen Bindung und dem Boot oder Bein befestigt wird. Ist in allen europäischen Skigebieten Pflicht! Die Leash soll andere Leute vor Schaden bewahren, wenn sich dein Brett beim abschnallen selbständig macht und den Berg herunter schiesst.

M

N

Nollie
Ein über die Nose abgedrückter Ollie

Nose
Ist die Spitze Deines Boards

Nosegrap
Grab mit der forderen hand an die Spitze des Brettes.

O

Obstacles
Hindernisse im Funpark oder im freien Gelände die überwunden werden wollen.

Ollie
Basic Trick bei welchem der vordere Fuss angehoben wird und man anschliessend mit dem hinteren Bein abdrückt. Die Landung erfolgt plan auf beiden Füssen.

One-Eighty
Basic Sprung mit einer 180 Drehung.

Outlast
Hightechmaterial welches in Schuhen und Oberbekleidung Einsatz findet um die Körpertemperatur zu speichern und bei bedarf an den Körper abzugeben.

P

Pipe
Abkürzung für Halfpipe oder Quaterpipe.

Powder
Des Snowboarders Lieblings Snowcondition

Protektoren
Schutzausrüstung um Verletzungen vorzubeugen. Es gibt Protektoren für den Kopf, die Wirbelsäule, Kniee und Schienbein, das Steissbein, die Hüfte und die Handgelenke. Sicherheit ist keine Tugend!

Pro-Tip
Bei einem Snowboard mit Pro Tips werden Nose und Tail dünner konstruiert, was durch die Gewichtsersparniss zurFolge hat, dass man im Powder eien besseren Auftrieb erlangt und und bei Spüngen leichter eien Rotation einleiten kann.

Q

Quaterpipe
Die halbe Halfpipe. Quterpiepes gibt es in den unterschiedlichsten Höhen und Radien. Die Quaterpipe wird im Gegensatz zur Halfpipe meistens frontal angefahren.

R

Rail
Bestandteil eines Funparks. Stahlrohre welche grade, regenbogenförmig oder in Treppenform geschweisst wurden, um mit dem Bord darüber zu sliden oder zu grinden.

Regular
Positionierung auf dem Board, bei welcher der linke Fuß vorne steht.

Resort
Wintersportgebiet

S

Setback

Das mit dem Setback ist so eine Sache der Definition. Wenn Du ein Board mit einem Twin Shape hast sind die Inserts für die Bindungsmontage mittig angebacht. Es gibt werkseitig also kein Setback. Wenn Du die Bindung nun aber nicht gleichmässig in die Mitte setzt sondern um ein Lochpaar nach hinten, hast Du bei einem 44 Lochbild eine Setback von 20mm. Hast du hingegen ein direktionales Brett, ist dieses automatisch mit eienem Setback vesehen. In der Regel sind dies 25 – 50 mm. Wie der Hersteller diesen misst und angibt bleibt ihm überlassen. Entweder kann dies in Relation zur Gesamtlänge des Snowboards oder aber auf die Mitte des Tailierungsradius geschehen.

Sidecut
Tailierungsradius des Snowboards. Es gibt radiale und progressive Taillierungen in den unterschiedlichsten Gradzahlen. Je kleiner die Zahl des Sidecut, desto kleiner ist die Kurve die das Board in den Schnee legt.

Sidewall
Bauteil eines Snowboards welches bei der Sandwichkonstruktion zwischen Topsheet und Kante liegt. Sie Schütz den Kern des Boards vor Beschädigung und verhilft zur Stabilität des Brettes.

Slam
Sturz

Speed Zone Lacing
Schnellschnürsytem für Deinen Snowboardschuh bei dem die Bänder nicht wie herkömmlich mit einer Schleife fixiert werden müssen. Durch ziehen an zumeist zwei Griffen, getrennt für den oberen und unteren Bootbereich, kann der Snowboardschuh individuell dem Fuss angepasst weren. Die Bänder werden durch einen Klemmmechanismuss fixiert.

Slide
Seitliches Rutschen über ein Rail oder eine Box. Das board steht quer zur Fahrtrichtung.

Spin
Sprung mit einer Drehung. Gezählt wird in 180 Schritten.

Stance
Abstand der Bindung zueinander. Je weiter die Bindungen auseinader stehen, umso mehr kann der Flex des Board aktiv beinflusst werden.
Ein breiterer Stance bietet mehr Kontrolle bei der Landung nach sprüngen.
Rotationen lassen sich mit einem breiten Stance leichter einleiten.

Stiffy

Durchdrücken beider Beine während eines gegrapten Airs.

Straps
Sind Bestandteil einer Softbindung und dienen der Befestigung von Snowboardboots in der Snowboardbindung

Swallowtail
Schwalbenschwanz. Diese Bauform am Tail eines Snowboards findet sich oft bei sogenannten Powderguns, speziellen Brettern für den Einsatz im Tiefschnee. Durch den heraus gesägten Keil sinkt das Board am Tail tiefer ein, was zur folge hat das sich der Boarder weniger auf sein hinteres Bein stellen muss und einen relaxten Powdertag hat.

Switch
Mit dem Tail voran fahren.

T

Table

Kicker welcher ein erhabenes Flachstück zwischen Absprungs- und Landungs transition hat.

Tail
Das hintere Teil des Snowboards.

Tailgrab
Grab mit der hinteren Hand ans Tail des Snowboards

Tapered Tail
Ein im Vergleich zu Nose wesentlich schmaleres Tail. Sorg für eine leichte Schwungein- und ausleitung, Stabilität beim fahren mit hohen Geschwindigkeiten und sorgt für eien besseren Auftrieb im Powder ohne sein Gewicht wie bekloppt auf das hintere Bein zu verlagern

Three-sixty
Basic Sprung mit einer 360 Drehung.

Top
Die Oberseite eines Snowboards

Torsionssteifigkeit
Verwindungswiderstand um die Boardlängsachse. Je weniger sich das Board verwinden lässt, desto besser ist der Kantengriff. Eine höhe Torsionssteifigkeit wird durch die verarbeitung von Carbon- und Glasfaserverstärkungen erreicht.

Transition
Radius der Half-, Qaterpipe oder eines Kickers

Turn
Die Kurve

Twintip

Snowboardshape bei dem von der Mitte des Boards her gesehen Nose und Tail gleich lang und breit sind. Die Bindungsmontage erfolgt ebenfalls zentriert.

U

V

Verkanten
Das hängen bleiben im Schnee mit der unter Belastung stehenden Kante.
Führt unweigerlich zum Sturz.

VS Gerät
Lawinen Verschütteten Suchgerät. Dient zum senden und finden von Lawinenverschütteten Opfern.

W

Waist
Die schmalste Stelle des Snowboard die sich irgendwo zwischen den Bindungen befindet.

X

Y

Z

Zonenschnürung
Der Softboot ist in mehrere Zohnen aufgeteilt. Zumeist in Schaft und Vorfussberei. Beide Bereiche können unabhängig von einander Geschnürt werden, was gegenüber einem normalen Schnürsytem einen enormen Komfortgewinn bedeuten kann.

Zoolander
Ein Film der inspiriert

5 Responses to Lexikon

  1. |X|  Snowboarding on 23. August 2009 at 14:15

    […] Offizielle FIS WebseiteSnowboardmuseum- Sammlung von über 200 Snowboards aus den ersten 30 JahrenSnowboarlexikon- Fachbegriffe rund ums Thema Snowboard verständlich erklärt Kategorien: Snowboard | Sportgerät | […]

  2. |X|  Snowboarden on 24. August 2009 at 04:39

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  3. |X|  Raceboard on 8. September 2009 at 02:39

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  4.       |>> Snowboard on 26. September 2009 at 03:54

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