21. Juli 2008

Snowboard Product News – Backcountry Weapons 09

backcountry weapons 09

Bis ausreichend Schnee für ausgedehnte Backcountry Trips liegt, wird in angesicht dessen, dass momentan 25° vorherrschen, noch einige Zeit vergehen. Aber es kann ja nicht schaden sich schon einmal mit dem neuen Snowboard Stuff für die Saison 08/09 auseinander zu setzen. Da Powderboards von den Shops nicht in besonders grosser Stückzahl geordert werden, kann es nicht schaden sich bei Zeiten für sein Lieblings-Snowboard zu entscheiden. Auf welche Technologien die Hersteller im kommenden Winter bauen werden, erfahrt Ihr jetzt.

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Grundlegend steht ausser Frage, dass es bei einem Powderboard um jede Menge Auftrieb gehen muss. Und der sollte möglichst komfortabel erreicht werden, ohne dass Dir nach wenigen Minuten der Oberschenkel platzt, weil Du dein Köpergewicht wie ein bekloppter aufs hintere Bein verlagern musst. Um dass zu erreichen gehen die von uns ausgewählten Hersteller getrennte Wege.

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13. November 2007

ORTOVOX S1 – Suchen war gestern, heute wird gescannt

ortovox s1

Suchen war gestern, Scannen und Sehen ist heute lautet das Motto von Ortovox. Gemeint ist der neue Lawinenscanner S1 von Ortovox welcher unter der Maßabe größtmöglicher Bedienerfreundlichkeit entwickelt wurde. Die komplett neue Technik arbeitet mit Sensoren, die zusätzliche Informationen über die Lage der Verschütteten liefern und auch bei mehreren Verschütteten die Suche wesentlich vereinfachen.
Im Suchmodus scannt das S1 das Lawinenfeld ab und zeigt bereits aus großer Entfernung den stärksten Sender an. Der Suchende peilt mit Hilfe eines Fadenkreuzes auf dem Display den stärksten Sender an und folgt der sich ständig an die aktuelle Situation anpassenden Anzeige im Display. Das Gerät analysiert während dessen die Signale und zeigt bei weiterer Annäherung die Anzahl sowie Lage und Entfernung der Verschütteten zum Suchenden an. Im Falle mehrerer Sender kann sich der Suchende auf ein Signal einloggen und die anderen Sender verschwinden vom Display. Im Nahbereich von ca. 3m zum Verschütteten zeigen sich in der Größe verändernde Kreise an, ob man sich dem Verschütteten nähert oder wieder von ihm entfernt. Die Punktortung wird dadurch entscheidend vereinfacht.

ortovox s1Vom ersten Verschüttungspunkt aus kann der Suchende die Lage und Entfernung der restlichen Signale anzeigen, sofort die Peilung des nächsten Senders vornehmen und ohne verwirrende Signale und komplizierter Methoden direkt zum nächsten Verschüttungspunkt gelangen. Die Suche nach weiteren Signalen läuft genau so ab, wie die Suche nach dem ersten Signal. Deshalb stellen auch Mehrfachverschüttungen keine unlösbaren Aufgaben mehr dar.
Das S1 arbeitet natürlich mit der weltweit genormten Frequenz und ist mit allen auf dem Markt befindlichen Geräten, die mit dieser Frequenz arbeiten, kompatibel. Neben der sensorgesteuerten Suche bietet das S1 die zusätzlich anwählbaren Funktionen Elektronischer Kompaß, Temperaturanzeige und Neigungsmessung. Diese Funktionen sind mit einer Sicherheitsschaltung versehen und normkonform. Darüber hinaus verfügt das S1 über eine automatische Sicherheitsrückschaltung, bei der das Gerät aus jeder Betriebsart nach einer bestimmten Zeit automatisch in den Sendemodus zurückschaltet, um für den Fall einer Nachlawine wieder auf Senden eingestellt zu sein. Ein Fall der hoffentlich niemals eintreffen wird.

Foto: Ortovox

17. April 2007

La Grave – La Meije. Die Königin des Freeridens

La Grave

Wer es liebt in unverspuhrten Hängen zu powdern und es auf den Tod nicht ausstehen kann Stunden lang am Lift anzustehen sollte einen Tag oder besser gleich mehrere Tage im Freeride Eldorado von La Grave verbringen. Das Gebiet erstreckt sich vom arttypisch französischem Dorf La Grave auf 1450m bis hin zum Gipfel des La Meije auf 3550m höhe. Das Gelände kann von La Grave aus über eine Gondel und anschließend über den einzigen Schlepplift erschlossen werden oder aber per Bully Link von Les 2 Alpes aus. Bei letzterer Möglichkeit ist zu beachten das die Schleppmöglichkeit per Pistenbully nur innerhalb der Woche und bei geeignetem Wetter besteht. Am Gipfel angekommen erwarten einem endlose Powderabfahrten. Das gesamte Gebiet ist unverspuhrt. Keine Pistenraupe weit und breit. Und auch keine Lifte. Für den jenigen der sich verfahren hat und plötzlich vor einem der unzähligen Cliffs und Gletscherspalten steht heißt es abschnallen und laufen. Das Gebiet ist als geradezu leer zu bezeichnen. Das Puplikum ist international. Man trifft sehr viel Boarder und Skifahrer an welche mit einer kompletten Klettergarnitur ausgestattet sind. Bevorzugtes Board ist ein Powdergun mit Swallow-Tail. Das Gelände ist recht anspruchsvoll und sollte auch wegen seiner hochalpinen Lage nicht unterschätz und nur von geübten Fahrern bezwungen werden. Für alle die zu viel Respekt vor so viel Natur haben epfiehlt es sich einen erfahren Guide über guidelagrave zu buchen. Ein Offpist Tag samt Guide kostet in einer Vierergruppe pro Person an die Euro 70.- zuzüglich Liftticket. La Grave – ein unbedingtes must have seen.

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