02. April 2008

Kevin Pearce und Jamie Anderson gewinnen SWATCH TTR SNOWBOARD TOUR 07/08

Kevin Pearce konnte diese Saison so gute Ergebnisse wie noch kein Athlet vor ihm in der Geschichte der TTR einbringen. Eine außergewöhnliche Saison bahnte sich bereits im August an und sollte sich im Laufe der Saison bewahrheiten: Eine Reihe von Siegen und Platzierungen am Siegerpodest brachten ihn an die Spitze der Weltrangliste, so dass er bereits vor den 6-Star Burton US Open als heißer Anwärter galt.

Sein Siegeszug begann mit seinem zweiten Platz beim 5-Star Abominable Snow Jam in Mt. Hood, USA. Trotz einer etwas schwierigeren Zeit in Neuseeland, war sein Saisonauftakt in der nördlichen Hemisphäre ein voller Erfolg. Mit einem `Massive Cab 1260° holte er sich den Sieg beim 6-Star Nokia Air & Style in München / Deutschland. Und sein Erfolg setzte sich auf der anderen Seite des Globus fort. Dort wurde er beim 6-Star Nissan X-Trail in Japan Vierter gegen eine Reihe von Fahrern, die nach dem Air & Style in München das Tempo stark anzogen.

Kevin Pearce

Foto: (c) Rick Levinson

Im schweizerischen Laax bei den 6-Star Burton European Open begann seine Siegesserie mit einem unvergleichlichen Halfpipe Finale, das sowohl Zuschauern als auch Athleten den Atem raubte. Nach einem fast unschlagbaren Lauf der Halfpipe Legende aus den USA, Shaun White, legte Pearce einen Lauf hin, der bewies, dass er seinen Platz an der Weltspitze verdiente. Er gewann den Titel in der Halfpipe und zog damit weiter nach Innsbruck / Österreich.

Beim 5-Star Billabong Air & Style Quarterpipe Event dominierte wiederum Kevin Pearce und holte sich so seinen zweiten Sieg in Folge. Als wäre dies nicht genug, setzte er beim Quarterpipe Wettbewerb in Oslo / Norwegen, seine Serie fort: er holte sich bei der 6-Star Oakley Arctic Challenge das zweite Jahr in Folge den Sieg und verdrängte damit Risto Mattila aus Finnland, der lange Zeit an der Spitze lag, auf den 2. Rang.

Doch erst seine Performance bei den 6-Star Burton US Open sicherten ihm den Sieg, um den er schon so lange gekämpft hatte: dank eines 25% Punktebonus sowohl im Slopestyle als auch im Halfpipe Format, sicherte sich Pearce souverän den Titel des 07/08 Swatch TTR World Snowboard Tour Champion und damit das Preisgeld in Höhe von $ 50.000 USD. Kevin qualifizierte sich als Zweiter hinter Shaun White im Halfpipe Format. Mit hohen 900ern und 1080ern, soliden Airs und einem unglaublichen Lauf in der Pipe bahnte er sich seinen Weg zu seinem ersten TTR Tour Champion Titel.

Jamie Anderson feierte gleich im August bei den 4-Star Garnier Fructis Australian Open einen erfolgreichen Auftakt, bei denen sie Erste im Slopestyle Format und Sechste im Halfpipe Format (ihr bestes Halfpipe Resultat der Saison) wurde. Mit diesem Ergebnis katapultierte sie sich direkt in die TTR Top 5 und zeigte schon früh, wie ihre Saison verlaufen würde, denn auch weiterhin landete sie bei jedem Slopestyle Event, an dem sie teilnahm, auf dem Siegerpodest. Dank dieser guten Resultate konnte Anderson selbstbewusst in den ersten All-Female Wettbewerb der Saison gehen, den 6-Star Roxy Chicken Jam in Kaprun/ Österreich. Nachdem der Contest auf Grund schlechter Wetterverhältnisse in einem anderen Park stattfinden musste, konnte Anderson ihr Anpassungsvermögen unter Beweis stellen: Ihr sauberer Stil auf Boxen und Kickern brachten ihr den 2. Platz ein und schoben sie auf TTR Rang 3 vor.

Jamie Anderson

Foto: (c) TTR


Auch bei den 2008 Burton European Open in Laax/ Schweiz, dominierte Anderson das Fahrerfeld im Slopestyle Format und brachte so ihren ersten 6-Star Titel der Saison ein. Hohe 540s über die großen Kicker und beeindruckende Tricks an der Quarterpipe und den Rails ließen keinen Zweifel daran, wer den Titel verdiente. Trotz eines schlechteren Ergebnisses in der Halfpipe konnte Anderson nach den BEO die Tourführung übernehmen.Jamies einzigartiges Slopestyle Talent half ihr auch bei den 5-Star Nissan X-Trail Nippon Open in Alts Bandai, bei denen sie sich gegen Torah Bright, Kelly Clark und Jenny Jones durchsetzen musste um ihre Spitzenposition in der TTR Weltrangliste zu verteidigen. Ein 2. Platz hinter Jenny Jones sicherte ihr diese Position, da Anderson jedoch nicht wie Bright und Clark bei den darauf folgenden 5-Star World Superpipe Championships teilnahm, verlor sie vorübergehend ihre Spitzenposition an Torah Bright. Andersons nähstes hohes Resultat brachte sie erst wieder beim 5-Star Chevrolet Grand Prix in Killington ein. Auch dort ergatterte sie eine Platzierung am Siegerpodest (3. Platz) und blieb weitherin auf TTR Rang 2.

Bei den prestigeträchtigen 6-Star Burton US Open Snowboarding Championships in Stratton/ USA setzte sich die junge Amerikanerin gegen das größte und stärkste Fahrerfeld der Saison durch. Der 2. Platz im Slopestyle Format reichte jedoch nicht aus um die Führung wieder zu übernehmen. Da das Rennen um die Krone bis zum Ende zwischen einer Reihe von Fahrerinnen eng blieb, konnte die Siegerin letztendlich erst beim letzten 6-Star Event der Tour ermittelt werden: dem Roxy Chick Jam am Mammoth Mountain, Kalifornien/ USA. Nach dem Halfpipe Finale konnte Bright an ihrer Tourführung festhalten, Clark zog mit einem Sieg sogar an Anderson vorbei auf TTR Rang 2. Damit kam es auf das Slopestyle Format des Events an, bei dem Anderson die Konkurrenz endgültig hinter sich ließ, ihre Chance nutzte und zum neuen 07/08 Swatch TTR World Snowboard Tour Champion der Damen gekrönt wurde.

Ein Kommentar

1. Icenduncfub schrieb am 13. April 2008 um 20:52

I’d prefer reading in my native language, because my knowledge of your languange is no so well. But it was interesting!

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