Mittelklasse Snowboards im Test – Das Burton Malolo

30. Oktober 2007
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Nachdem wir in vorangegangenen Beiträgen unserer Snowboardberatungs SerieMittelklasse Snowboards im Test – den Allroundcruiser Burton Royale und das Freestyle-Park Brett Burton Dominant auf seine Fahreigenschaften hin unter die Lupe genommen haben, widmen wir heute unsere volle Aufmerksamkeit dem Powder Wunder Malolo von Burton Snowboards.

burton malolo test

Das Malolo, welches den Köpfen von Terje Haakonsen, Dave Downing und DCP entsprungen ist, stellt eine Symbiose aus einem stramm abgestimmten Allmountain Snowboard und einer Powdergun dar, wobei das klassische Swallowtail entfällt. Bisweilen musste man zum Powdern, wenn es zu vermeiden galt am Ende eines längeren Powderruns das hintere Bein vor Schmerzen abzusägen, auf ein spezielles Tiefschneebrett wie The Gun von Nitro oder ein vergleichbares Spezialbrett der Marken Winterstick oder LTB zurückgreifen. Im Backcountry sind diese Snowboards beim ziehen von Turns bei hoher Geschwindigkeit mit Sicherheit unschlagbar. Der grosse Nachteil liegt in der Länge dieser Bretter welche Sprünge oder Spin Tricks wenn überhaupt nur unter Mühe gelingen lassen.

Wenn man nicht geraden den gesamten Tag mit dem Privatheli unterwegs ist oder am hiken abseits der regulären Wintersport Skigebiete gefallen findet, hat mit diesen Boards die Arschkarte an die Füsse geschnallt. Relaxtes Cruisen auf der Piste und ein paar Moves im Funpark, geschweige denn einen Part Fakie gefahren kann man vergessen. Die Lösung kam vor ein paar Jahren mit sogenannten Tapered Snowboards. Burton führte mit dem Fish und Option mit dem Vision Snowboards ein, welche ein wesentlich grösseres Setback und ein bedeutent schmaleres Tail im vergleich zur Nose aufwiesen wodurch es möglich wurde Powder Runs zu erleben und nicht zu ertragen. Bei Tapered
Boards
muss das
Gewicht nicht so
stark wie
gewöhnlich nach hinten
verlagert werden
Bei Tapered Boards muss das Gewicht nicht so stark wie gewöhnlich nach hinten verlagert werden um ein abtauchen der Nose zu verhindern. Mit dem Burton Malolo hat man keine Schmerzen mehr am hinteren Bein, keine Entscheidung mehr zwischen guter Kontrolle bei Sprüngen und optimalem Gleiten im Tiefschnee. Auf der Piste fühlt man sich mit dem Burton Malolo genauso wohl. Das board reagiert auf alle Manöver quicklebendig. Fakie gefahren ist aller Anfang durch das schmalere Tail etwas gewöhnungbedürftig aber sehr schnell in den Griff zu bekommen. Ein Test im Funpark hat ergeben, dass auch hier das Malolo seine stärken ausspielen kann, nur sollten alle Moves sauber ausgeführt werden, das das Brett durch seine nicht gerade weiche Gesamtabstimmung wenig Fehler verzeihen will.Die Verarbeitung des Snowboard ist Burton Standart spitzenklassse. Vertikal laminierter voll durchgehender Holzkern, triaxial verlegte Glasfaser und ein bei der richtigen Pflege extrem gleitfähiger Belag welcher tausendstelmillimeter genau in die Board Unterseite eingepasst ist.

Das Burton Malolo ist im Vergleich zu anderen Narrow Tail Boards wie zB. dem Nitro Pantera SL preislich bodenständing zu einem OVP von Euro 479.- zu erwerben. Verfügbar in den Längen 149, 154, 158, 162 und 166.

Malolo Board Features

  • Gesinterte WFO Vision Base
  • Powder Fly II Kern
  • Dualzone EGD
  • Triax Response Glasfaser
  • Infinite Ride
  • Direktionaler Shape
  • NEU: Pro: 45 Seitenwangen
  • Pro-Tip
  • Schmaleres Tail

[mygal=test-malolo]

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3 Responses to Mittelklasse Snowboards im Test – Das Burton Malolo

  1. [...] Royale – nach der Marketing Abteilung von Burton ein freestyleorientierter Allrounder und das Burton Malolo , welches man als missing link bezeichnen könnte. Das fehlende Bindeglied zwischen Freeride [...]

  2. [...] Mittelklasse Snowboards findest du unter: Mittelklasse Snowboards im Test – Das Burton Dominant Mittelklasse Snowboards im Test – Das Burton Malolo  burton royal 08 topburton royal 08 baseburton royal 08 topburton royal 08 baseburton royal [...]

  3. F on 2. Januar 2008 at 17:23

    Hey!

    Hab ein Burton Board mit 147er Länge und wiege ca.52 Kilo.
    Ist die Länge gut für mich?!
    Ich finde nirgendwo eine Tabelle….
    Danke.
    *F

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